FÖRDERUNGEN INFOS & FAKTEN

Fördern und fordern - Die staatlichen Förderprogramme

Neben Energieeffizienz und Statik muss auch das „finanzielle Fundament” die Zukunftssicherheit des Hauses garantieren. Bisotherm-Produkte ebnen den Weg, um von staatlichen Förderprogrammen mit interessanten Tilgungszuschüssen und niedrigen Zinssätzen zu profitieren.

Baukindergeld: Die neue Eigenheimzulage für Familien

Wohnen ist die größte soziale Aufgabe unserer Zeit. Die Themen Bauen und Wohnen haben einen hohen Stellenwert. Als Zuschuss des Staates soll das Baukindergeld 2018 vor allem jungen Familien entgegenkommen, die sich mit dem Immobilienkauf einen Traum erfüllen möchten.

Das Baukindergeld soll die Idee der einstigen Eigenheimzulage wieder aufgreifen und dafür sorgen, die Finanzierung eines eigenen Hauses oder einer Wohnung mittels staatlicher Förderung zu erleichtern.

Die Investition kann zeitgleich als private Altersvorsorge genutzt werden und zahlt somit nicht nur auf das Wohraumproblem ein. Wohneigentum ist auch ein sehr gutes Instrument gegen Altersarmut. Grundsätzlich ermöglicht die Förderung den Erwerb von Eigenheim auch für Familien, die dies bisher nicht in Betracht gezogen haben.

Hierbei wird auch auf die Tatsache eingegangen, dass Familien in der Gründungsphase oftmals hohe Belastungen und ein vergleichsweise geringeres Einkommen als im fortgeschrittenen Alter haben. Durch die Begrenzung des Programms auf zehn Jahre wird der Zeitraum gefördert, welcher kritisch für eine Immobilienfinanzierung ist.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Pro Kind und Jahr ist ein Zuschuss von 1.200 Euro geplant.
  • Baukindergeld wird rückwirkend ab 1.1.2018 gezahlt.
  • Die Laufzeit beträgt zehn Jahre.
  • Das Baukindergeld wird so lange gezahlt, wie mindestens ein Kind Anspruch auf die Zahlung von Kindergeld hat. Kindergeld wird bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt, wenn sich das Kind in dieser Zeit in einer Berufsausbildung befindet.
  • Das Geld steht nicht als Eigenkapital zur Verfügung, da es monatlich oder jährlich ausgezahlt werden soll.
  • Die finanzielle Unterstützung wird lediglich beim ersten Hausbau oder Hauskauf gewährt.

KFW-Förderung

Die Basis jeder Berechnung einer möglichen Förderung bildet die aktuelle Energieeinsparverordnung, die derzeit als Standard für jedes neu gebaute Haus gilt. Darin werden die Grenzwerte für alle relevanten Bestandteile der Gebäudehülle des Referenzhauses wie Außenwand, Dach, Fenster etc. festgelegt und mit den Werten der Energietechnik eines Hauses verknüpft. Aus diesen Parametern berechnet sich der Jahresprimärenergiebedarf des jeweiligen Hauses.

Dieser individuelle Wert bildet die Grundlage für die Ermittlung des Effizienzhaus-Programms der KfW-Bank für energieeffizientes Bauen:

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 40 PLUS

Die Zahl des jeweiligen KfW-Effizienz­hausprogramms gibt den angestrebten Prozentwert des Jahresprimär­energieverbrauchs bezogen auf den EnEV-Standard wieder.

Ein KfW-Effizienzhaus 55 darf somit beispielsweise nur 55% des EnEV-Standards verbrauchen. Die Möglichkeiten, ein Haus vom EnEV-Standard hin zu einem Effizienzhaus bzw. Passivhaus zu optimieren und von den Förderungen der KfW zu profitieren, sind vielfältig.

Das KfW-Effizienzhau 40 PLUS erzeugt am Haus oder auf dem Grundstück zusätzlich Energie, die den eigenen Bedarf übersteigt und somit anderweitig genutzt werden kann, z. B. für ein Elektroauto.

Die KfW-Effizienzhäuser 40 und 40 PLUS können auch als Passivhaus konzipiert werden. Für die Berechnung der Passivhaus-Förderung muss der Jahresprimärenergiebedarf und der Jahresheizwärmebedarf nach dem sogenannten Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) nachgewiesen werden.

Mit Bisotherm-Mauersteinen können alle diese Förderkriterien ohne zusätzliche Wärmedämmverbundsysteme erfüllt werden – und das in höchst wirtschaftlicher einschaliger, monolithischer und bewährter Bauweise.

Wünsche & Fragen?
Ansprechpartner in Ihrer Nähe

Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl ein.